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Leight Whannells „Der Unsichtbare“ wird ebenso häufig als Verfilmung des Romans von H. G. Wells bezeichnet wie als Neuinterpretation des Universal-Klassikers aus dem Jahre 1933. Tatsächlich hat er mit beiden Werken außer dem Namen und der groben Prämisse kaum etwas gemeinsam, sodass man in ebenso gut als unabhängigen Film betrachten kann. Denn statt die Geschichte eines dem Größenwahn verfallenden Wissenschaftlers zu erzählen, konzentriert sich Whannell auf die psychischen Leiden seiner Protagonistin, die in ständiger Angst vor einem unberechenbaren Machtmenschen lebt. Und der Ansatz, den Fokus auf das seelische Martyrium seiner Protagonistin zu legen, erweist sich als Glücksfall. Denn Elisabeth Moss‘ Schauspiel trägt…
















