Ein Forum, um sich über unheimliche Literatur, spannende Filme und düstere Zukunftsvisionen auszutauschen.
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Wer Erfolg als Autor haben möchte, der muss lernen, so zu schreiben, dass er seine Zielgruppe begeistert. Ob man das kann, erfährt man schnell, wenn man seine Texte von anderen Menschen lesen und beurteilen lässt. Doch solche Testleser wollen mit Bedacht ausgewählt sein. Es gibt ein paar Typen, um die Du einen großen Bogen machen solltest. Hier präsentiere ich die schlimmsten Arten von Testlesern. Wenn Du Dir nützliches Feedback zum Spannungsaufbau, der Charakterkonzeption oder zum Schreibstil wünscht, dann zeige Dein Manuskript solchen Leuten auf keinen Fall! Bis auf eine Ausnahme können die unten genannten Typen jegliches Geschlecht haben. Der Einfachheit halber…
Sehr guter Artikel, da steckt eine ganze Menge Mühe drin, diese Typen zu benennen und zu charakterisieren. Aber ehrlich gesagt sind diese Typen Mensch auch charakteristisch für andere Situationen im Leben: der Schleimer, der Keine-Ahnung-Typ, der/die Nörgler/in (meine letzte Chefin war von dieser Spezies).
Ich schaue mich jetzt noch ein bisschen bei Dir um - die Themen sprechen mich auf jeden Fall sehr an. Meine Genres sind Utopien/Dystopien, fantastische Literatur, Horror und Hard-SciFi. Aber bloß kein Fantasy...
Hallo Martin. =) Zunächst vielen Dank für Dein Feedback. Und ja, die Typen sind sicher auch charakteristisch für andere Bereiche des Lebens. Der Text lässt sich eigentlich auf sämtliche kreativen Hobbys beziehen: Insbesondere die "egozentrischen Selbstvermarkterin", die andere Werke abwertet, um ihr eigenes zu pushen, ist mir leider auch immer wieder in Mal- und Zeichenkursen oder auf Künstler-Conventions begegnet. In Chefetagen sitzen solche Gestalten sicherlich auch. Das Problem: Bei Chefs und Arbeitskollegen funktionieren viele meiner beschriebenen Lösungsstrategien dann nicht mehr so gut wie bei reinen Testlesern. 😉 Und was Literaturgenres betrifft, sind wir dann ja ziemlich auf einer Linie. =) Wobei ich zugegebenermaßen auch Fantasy lese. Aber aufgrund des häufig doch sehr formelhaften Aufbaus vieler Fantasy-Romane find ich da die Interpretation nicht so spannend. Wobei: Vielleicht wäre das ja ein Zukunftsprojekt: Über die wenigen innovativen Fantasy-Romane zu schreiben .... irgendwann in vielen, vielen Jahren, wenn ich hier die ersten paar Hundert Artikel zu Horror, Thriller und Dystopien geschrieben habe. =D
Ich schreibe gerade mein allererstes Buch. Zwar "nur" ein Sachbuch, aber mir graut jetzt schon vor jedem einzelnen dieser Typen. Irgendwie ist der Gedanke im Allgemeinen, daß das jemand liest irgendwie befremdlich 🙂
Hm, das bringt mich auf die Idee, vielleicht einen zweiten Artikel für Sachbuchleser aufzuziehen. =D Da hat man nämlich häufiger mit solchen Lesern zu tun, die vorher ein einziges Buch zu dem Thema gelesen haben, aber dann den Autor als selbsternannte Experten belehren wollen. 😉 Was ist denn Thema des geplanten Sachbuches? Und auch wenn es befremdlich ist: Letztlich ist es ja das Ziel, dass die eigene Veröffentlichung von möglichst vielen Leuten gelesen wird. Daher viel Erfolg. 🙂
Kleine Aufmerksamkeit zur langen Überschrift:
„Wem Du Dein Manuskript eher selten zeigen solltest, wenn Du Dir Feedback wünscht, dass Dich im Bezug auf Dein schriftstellerisches Können weiterbringt.“
Richtig:
(... wenn Du Dir Feedback) > wünschst das < (Dich im Bezug...) !
Ist mir mal eben so aufgefallen...
Lieben Gruß!
Sorry, aber meine Zeilen kommen leider etwas verrutscht rüber - hatte die Worte ganz anders positioniert
Vielen Dank für den Hinweis. So sieht konstruktives Feedback aus. =)
Ich werde den Fehler umgehend korrigieren.
Liebe Grüße zurück (und ein frohes neues Jahr)














